RATTEN 2 - SIE KOMMEN WIEDER

Deutschland, 2004









Darsteller: Ralph Herforth (Dabrock), Christian Kahrmann (Stuffz Hubert), Daniela Preuß (Michaela), Janek Rieke (Werner), Anne Cathrin Buhtz (Katrin), Miroslav Táborský (Honsa), Peter Rühring (Dr. Matthäi)

Regie: Jörg Lühdorff


INHALT

Frank Dabrock (Ralph Herfort) , seine alten Weggefährten Stuffz Hubert (Christian Kahrmann) und Honsa (Miroslav Taborski), sowie Franks Freundin Katrin (Ann-Kathrin Buhtz) reisen zur Hochzeit ihres alten Freundes Axel Werner (Janek Rieke) in das kleine Städtchen Kornostheim, in dem Werner mittlerweile zum Bürgermeister gewählt wurde. Die Feier wird in einem malerischen Wasserschloß stattfinden, das Werners Verlobte zu einem noblen Hotel ausgebaut hat.

Doch schon kurz nach Anreise der Truppe kommt es zu seltsamen Zwischenfällen: Werners Assistentin wurde - alle Anzeichen deuten daraufhin - von einem Schäferhund zerfleischt, und Dabrock rast nächtens auf der Landstrasse in einen Teppich von Ratten. Dabrock lernt beim Jungesellenausstand den Tierverhaltensforscher Prof. Jürgen Matthäi kennen. Es stellt sich heraus dass Matthäi, im Rahmen eines Forschungsauftrages der Stadt Frankfurt, an einem Massenvernichtungsmittel für Ratten arbeitet. Dieses soll eine Rattenplage, wie sie im Sommer vor drei Jahren stattfand, künftig verhindern.

Wenig später kommt es zu ersten Attacken von Ratten auf Menschen in Häusern und Wohnungen. Als Matthäi verschwindet, ist für Dabrock klar, dass nur Matthäis Forschungen die Ursache für die Vorkommnisse sein können. Jetzt muß die alte Truppe versuchen, eine Katastrophe zu verhindern, deren wahren Ausmaße sie noch nicht einmal abschätzen können. Und die Uhr tickt ...


INFO

Gut 300 Ratten brachte Tiertrainerin Tatjana Ziemek zum Drehort Vilnius in Litauen, außerdem den ebenso am Dreh beteiligten Filmhund "Colt" und einen Vierbeiner, der sich "ans Geschäft gewöhnen soll". Er wird wohl der nächste "Clausthaler"-Hund und setzt damit die Familientradition fort: Oma und Mama hielten diese Rolle bereits inne. Die kleinen Nager sind dagegen extra für den Film gezüchtet worden - mit dem Image des Krankheitserregers, des schmutzigen Tieres, der Pest, haben sie also gar nichts zu tun. Ralph Herforth machte in "Ratten" nicht nur Bekanntschaft mit den Tieren, sondern auch mit deren Exkrementen: "Damit die mich akzeptieren, musste meine Kleidung in ihrem Kot und Urin getränkt werden. Ich stank wie die Hölle."